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Moxa-Therapie

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Moxibustion oder auch Moxa Therapie genannt wurde in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) entwickelt und hat sich schnell im asiatischen Raum verbreitert und weiterentwickelt. Mittlerweile hat sich die Moxibustion in Europa etabliert und wird häufig in Physiotherapie,
Als Basis für die Anwendung der Moxibustion wird von dem Sogenannten Qi ausgegangen. Als Qi bezeichnet man auch den Fluss der Lebensenergie im Körper. Diese fließt und zirkuliert in Meridianen oder auch Laufbahnen im Körper. Bestimmte Punkte, welche überwiegend für die Moxibustion genutzt werden, liegen auf diesen Meridianen. Wird nun dieser Energiefluss gestört, so soll diese Störung Einfluss auf Gesundheit und Erkrankung haben. Bei der Durchführung der Moxibustion wird über Hitze auf diese entsprechenden Punkte der Fluss der Lebensenergie eingewirkt.

Als Moxa bezeichnet man feine, getrocknete Beifußfasern (Gewürz- und Heilpflanze) oder auch Moxakraut genannt.

Es gibt verschiedene Behandlungsarten, um mit der Hitze auf die Moxapunkte einzuwirken. Als erstes hätten wir da die Moxazigarre. Es handelt sich hierbei um eine, in dünnes Papier gewickelte Stange aus Moxa). Diese wird auch Stangenmoxa genannt. Die Moxazigarre wird an einem Ende entzündet und die dann glühende Spitze wird bis auf etwa einen halben Zentimeter an den gewünschten Moxapunkt herangeführt. Sobald sich ein spürbares Hitzegefühl für den Patienten einstellt wird die Spitze entfernt. Dieser Vorgang wiederholt sich jetzt einige Male, bis der Moxapunkt eine deutliche Hautrötung aufweist.

Eine weitere Form der Moxibustion kann durch so genannte Moxakegel erfolgen. Diese Kegel werden auf den Moxapunkt aufgelegt. Dieses erfolgt in einigen Fällen entweder direkt auf die Haut (direkte Moxibusition) oder aber im Normalfall auf einer kleinen Papierscheibe bzw. einer Ingwerscheibe (indirekte Moxibustion). Der Kegel aus Moxa wird entzündet und verglimmt langsam. Sobald sich ein spürbares Hitzegefühl für den Patienten einstellt wird der Kegel zu dem nächsten Moxapunkt verschoben. Dieses wird solange wiederholt, bis der Moxapunkt eine deutliche Hautrötung aufweist.

Dann gibt es noch die Moxa Nadel. Hier ist Moxa auf einer speziellen Nadel aus Stahl (Akupunkturnadel) aufgebracht. Das Moxa wird entzündet und durch die Nadel gezielt in den entsprechenden Moxapunkt geleitet.

Zu guter Letzt wären da noch die Moxa Pflaster. Die Pflaster sind mit einer Mischung aus speziellen Heilkräutern versehen, welche bei Hautkontakt eine Wärmereaktion auslösen. Diese Moxa-Pflaster werden gezielt auf die Moxapunkte geklebt.

Natürlich benötigt man auch entsprechendes Zubehör für eine Moxabehandlung. Selbstverständlich bieten wir auch Moxalöscher, Moxapfeifen oder auch Moxa Pfannen an. Alles in bewährter und hochwertiger Qualität.